jüngste Aufführung :

Winnetou - Häuptling der Apachen

eine abgründige Zeitreise zu Karl May mit Abstechern zu Onkel Erwin und Ankl Fränk
von Tristan Jorde und Wolfgang Pokieser,
viele Texte von Karl May,
rockig - westernliche Musik des Trios "Silbersee"

Winnetou, Karl May

Unsere Kindheit war von romantischem Indianerkitsch geprägt. Im Gegensatz zur heutigen Jugend spielten früher alle, zumindest alle Buben und einige auserwählte Mädchen Cowboys und Indianer. Die 60iger Jahre stellten uns den sauber gebürsteten Lex Barker und Pierre Brice als Vorbilder zur Verfügung.

Karl May war zu Lebzeiten umstritten. In Wien wurde er aber bis zu seinem Tod verehrt. 1912 wenige Wochen vor seinem Tod sprach er in Wien. Seine in Wien lebende Freundin, Bertha von Suttner sprach einleitende Worte. Lediglich die deutschnationale Presse mokierte sich damals  - und das macht ihn heute doch auch fast wieder sympathisch.

Dienstag, 12. März, 19h30 im Aktionsradius Augarten, 1200 Wien, Gaußplatz 11

Samstag, 23. März, 19h30, Arena Bar, 1050 Wien, Margaretenstraße 117


frühere Produktionen:


Erziehung, aber richtig! -
streng aber ungerecht...
Rohrstaberl und strenge Worte für bessere Menschen!
ein Spaziergang durch lichte und nicht ganz so lichte Erkenntnisse der Erziehungsmethoden von einst und jetzt - Texte von Wilhelm Busch, aus dem Struwwelpeter sowie andere erbauliche Verhaltenscodices aus vielleicht längst vergangenen Zeiten.
Eine vergnügliche, literarische Reise durch Vorschläge, die uns alle zu wahren, echten und guten Menschen machen sollten.

Gelesen und erläutert von
Tristan Jorde

im Rahmen von Kulttour 07
Festival der Wien Holding
Ort: 1010 Wien, Rathausplatz
Zeit: Sonntag, 23.September 2007, Beginn: 18h

Tempo 80

 

Eine Lesung aus den Online-Archiven der Arbeiter Zeitung von 1980 – 1989

Von Androschs Rücktritt bis zum bahnbrechenden österreichischen Fernsehprogramm – ein Jahrzehnt der Umwälzungen!

 

Beim Jahresfest des Österreichischen Ökologie-Instituts

(1070 Wien, Seidengasse 13)

am 20. Jänner 2005, 20h00


Morbus Viennensis

Tristan Jorde im Narrenturm im alten AKH Wien

Kaum ein Leben ohne Pathologie. Wer kann schon behaupten, der Verfall wäre fern?

Ein Streifzug durch die tuberkulöse Weltliteratur und das kranke Wien,

betrachtet durch die prosaisch-pathologische Brille

Texte u.a. von Thomas Mann, H.C.Artmann und Josef Weinheber -
garniert mit Therapievorschlägen aus den Lungenheilstätten des 18. Jahrhunderts.

Diagnostisch gelesen von

Tristan Jorde und

Dr.med.Wolfgang Pokieser

Gelesen bei der Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Lungetuberkulose (ÖGLUT), 27. Oktober 2004, 19h00

Weiters:

Ort: Im Narrenturm, altes AKH Innenhof, Spitalgasse 2/ 1090 Wien

Zugang auch über Van Swietengasse

(je nach Wetter im unter freiem Himmel im Innenhof oder im Vortragssaal)

Zeit:

Donnerstag 5. August 2004, um 19h30 und

Donnerstag, 2. September 2004, um 19h30

Weitere Informationen:

http://www.narrenturm.info/


Romeo und Julia – Compact Version

Nach William Shakespeare

Ein Rennen für die Liebe und gegen die Zeit.

Im Rahmen von „Laute(r) Stars“  - das Kulisse Ensemble präsentiert neue KünstlerInnen

mit Tristan Jorde (Romeo, Mercutio, ein Ballbesucher im Hause Capulet, Pferd des Fürsten, das Oberhaupt der Familie Montague)
und

Sabine Kunz (Julia, Escalus - Fürst von Verona, Thybald, eine Ballbesucherin im Hause Capulet, das Oberhaupt der Familie Capulet)

Freitag, 28. Juni 2004, 20h00
In der Kulisse, Rosensteingasse 39, 1170 Wien


Morbus Viennensis

Texte u.a. von Thomas Mann, H.C.Artmann und Josef Weinheber -
garniert mit Therapievorschlägen aus den Lungenheilstätten des 18. Jahrhunderts.

Diagnostisch gelesen von Tristan Jorde und Dr.med.Wolfgang Pokieser

Ort: Im Narrenturm, altes AKH Innenhof, Spitalgasse 2/ 1090 Wien

Zugang über Van Swietengasse

(je nach Wetter im Innenhof oder im Vortragssaal)

Zeit: Donnerstag 17 Juli 2003 um 19 Uhr

Wien wirr

Ein Programm von seismografisch bedeutsamen Orten der ehemaligen K.u.K. Haupt- und Residenzstadt

für zwei waschechte Wiener und einen zugereisten Pianisten

Texte von Tristan Jorde und Wolfgang Pokieser

Klavier: Wolfgang Weissensteiner

Underground-Heuschober "Kramerwirt", Hemhof am Chiemsee, Oberbayern

17.11.2001, 20 Uhr

dazu die Kritik aus dem "Oberbayrischen Volksblatt vom 19.11.2001
unter dem Titel

"Makabrer Schmäh"

«Wien wirr» haben die «Wiener» ihr Programm getauft. Beim «Kramerwirt» in Hemhof stellten sie es deutschlandweit zum ersten Mal vor. Mit rund 60 Zuhörern bereisten sie die seismografisch wichtigsten Orte Wiens zu klassischer Klaviermusik.
Kramerwirt Hubbi hatte für den Konzertpianisten Wolfgang Weissensteiner eigens sein Klavier stimmen lassen, das er «vor ewigen Zeiten» vom Nachbarn erworben hatte. Weniger aufwändig waren die Requisiten für die beiden Kabarettisten: Tisch und zwei Stühle.
Tristan Jorde ist im richtigen Leben diplomierter Müllexperte. Wolfgang Pokieser, der aus einer berühmten Wiener Ärztefamilie stammt, arbeitet als Pathologe. So ist die Prosektur, die Wiener Pathologie, auch Programmteil des Kabaretts.
Der Prosektur-Gehilfe und Mordschwester Waltraud unterhalten sich im Aufenthaltsraum eines Wiener Spitals. Es geht um Leibspeisen, saftigen Job und Sterbehilfe. Ähnlich makaber ist auch die Szene in der Kanalisation direkt unterm Burgtheater. Herrlich verquer die Wiener Stadtchronik mit Statistiken von der Geflügelcholera bis zu den Bordelldamen.
Minutiös erklärt wird die Bundeskondom-Verordnung. Schmierig gestaltet sich der Dialog zwischen Bittsteller und Genehmigungsbeamtem im Stadtbaurat.
Umwerfend sind Jorde und Pokieser in der «Unheilvollen Rache der Comtesse von Roosen». Frei nach Hedwig Courts-Mahler und Rosamunde Pilcher ziehen sie in dieser bittersüßen Liebesgeschichte alle Register ihres theatralischen und dramatischen Talents.
Im gesamten Programm spielen sie gekonnt mit Klischees, gepaart mit Wiener Dialekt und Schmäh und doch recht hintergründig. Ohne Noten brilliert Wolfgang Weissensteiner mit Musik von Beethoven, Mozart und Schönberg, Blues und Nasch-markt-Boogie.
Das Kramerwirt-Publikum konnte nicht genug kriegen von der Symbiose aus Kabarett und Klavierkonzert.

Siehe Originalkritik im Oberbayrischen Volksblatt:

OVB - Kultur


Der Lesezirkel St. Andrä- Wördern präsentiert aus Anlaß der Regierungsbildung
in der Reihe
Schmutz und Schund

Bunte Fliege, Brauner Bär

Zwei tierische Karrieren in einem ordentlichen Land

Staatsdrama mit traditionellem Liedgut in 3 Akten

dargebracht von:

Dr. Wolfgang Pokieser und
DI Tristan Jorde

Klavier:
Wolfgang Weissensteiner

Zum Einladungsplakat

Zur Melodie der Kärntner Landeshymne als Vorbereitung und zum Üben
Zum Text der Kärntner Landeshymne als Vorbereitung und zum Üben

Datum:
Donnerstag, 13. April 2000, Beginn: 20h00

Ort: AERA, Wien 1., Gonzagagasse 11 (Ecke Werdertorgasse)
Erreichbar: U4/U2 Schottenring

Eintritt: Spende zugunsten des Fonds "Schmutz und Schund in Not"

Pressestimmen:
Der St. Andrä-Wördner Volksbote, 30.2.2000

"Im neue Programm "Bunte Fliege, brauner Bär" aus der Reihe "Schmutz und Schund" bringt der Lesezirkel St. Andrä-Wördern endlich Licht in die Jugendjahre und den Werdegang zweier Politiker, die sich anschicken, nachhaltig das Land zu verändern. Geheimnisse werden ausgeplaudert, Unerklärliches erklärt und Intimitäten verschwiegen. Gepackt in eine charmante Hülle aus traditionellem Liedgut dringt dieser Abend in Charakterkatakomben vor, die nie zuvor ein Mensch betreten hat."

Frühere Programme:

Einführung in die interstellare Weltraumfahrt I (1999)
Künstler für Lugner (1998)
Feliz Navidad (1998)
Winnetou, Häuptling der Apachen (1997)
Stille Gans, Heilige Gans (1997)
Schmutz und Schund I (1995)


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