Jüngste Theaterarbeit:

Rosen auf den Weg gestreut - Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
- oder: Das Leben muss man kauen

musikalisch-theatrale Politrevue - Szenen und Lieder einer imaginären Begegnung -
Eigenproduktion des KünstlerInnenkollektiv M.PöRT

Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)

Am Klavier: Sebastian Hubert

Rosen auf den Weg gestreut, Jorde, Kehr, Fotorechte: Barbara Palffy, 2014 Rosen auf den Weg gestreut, Jorde, Kehr, Fotorechte Barbara Palffy, 2014 Kurt Tucholsky 1928 - Fotorechte KTG Hanns Eisler - Fotorechte HEG

aktuell:
Sonntag, 3 September 2017, Sprechwerk Hamburg, Klaus-Groth-Straße 23, 20535 Hamburg

davor:
Samstag, 17. Juni 2017, 18h
, Museum Elbinsel Wilhelmsburg,  Kirchdorfer Straße 163, D - 21109 Hamburg

Was und Warum?

Hundert Jahre seit Ausbruch des Ersten Weltkriegs – Aber was kam danach?
Wurde drauf los gelebt, daraus gelernt, alles ignoriert? Gab es Hoffnung? Oder wurde gar Neues gewagt?
Kurt Tucholsky hat darüber in seiner unnachahmlich scharfen und bitterbös- witzigen Art geschrieben.
Er hat gewarnt, aufgezeigt gegen Dummheit und Reaktion.

Hanns Eisler, in Wien aufgewachsen, ein Schüler Schönbergs, später in die Emigration getrieben, vertonte viele dieser großartigen Texte und schuf berührende Elegien genauso wie beißende Spottlieder.
Warum klingen viele dieser Werke, als wären sie erst gestern geschaffen worden?
Eine erschreckende Kohärenz zur Ära der Flüchtenden, der Grenzzieher, der Finanzhaie und Populisten heute.
Aber auch ein lustvoller Blick ins pralle Leben. Denn dafür standen beide Künstler.

Ein Abend voll Satire, Spott, Spaß, Warnung und Hoffnung. In Szenen und Liedern.
Denn es gilt: Das Leben muss man kauen!


frühere Produktionen:

Produktion Theater Spielraum

Eine blassblaue Frauenschrift

von Franz Werfel (1941, Buenos Aires; eingerichtet für das Theater Spielraum von Nicole Metzger, 2016)

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Tristan Jorde in der Hauptrolle als Sektionschef Leonidas

 mit Tristan Jorde, Max G. Fischnaller, Katharina Köller, Dana Proetsch, Robert Stuc

Inszenierung und Bühneneinrichtung: Nicole Metzger
Bühne: Harald Ruppert/Kristof Kepler, Kostüm: Anna Pollack, Licht: Tom Barcal


Premiere: Donnerstag 27. Oktober 2016, 19h30
weitere Vorstellungen Freitag 28. und Samstag 29. Oktober,
Donnerstag 3. und Freitag 4. November,
ab dann Dienstag 8. bis Samstag 26. November, Dienstag bis Samstag, jeweils 19.30h


Inhalt:

Wien, im Oktober 1936.  Leonidas feiert seinen 50. Geburtstag und seine Beförderung zum Sektionschef im Ministerium für Kultus und Unterricht. An der Seite seiner reichen Frau Amelie genießt er das Leben. Doch unter den Gratulationsbriefen findet sich einer, der ihn völlig aus der Bahn wirft.
Vera Wormser, seine ehemalige Geliebte, wendet sich mit der Bitte an ihn, einen jungen Juden zu protegieren, der in Deutschland die Schule  aufgrund der nationalsozialistischen Rassengesetze nicht mehr besuchen darf. In Österreich schielt man allzu willfährig auf die politische Wetterlage  beim großen Nachbarn.
Doch Leonidas hält es plötzlich für denkbar, aus dieser Angepasstheit und seiner persönlichen Bequemlichkeit auszubrechen...
Franz Werfels Erzählung ist erstmals während des Zweiten Weltkriegs in Buenos Aires erschienen. Fast nebenbei wird diese hochpsychologische Geschichte zu einer politischen Parabel über Feigheit und Verdrängung und weist damit über die historische Verortung hinaus:
"Kein Mensch kann zwei Leben leben."


Rosen auf den Weg gestreut - Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
- oder: Das Leben muss man kauen

musikalisch-theatrale Politrevue - Szenen und Lieder einer imaginären Begegnung -
Eigenproduktion

KünstlerInnenkollektiv M.PöRT - Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)

Am Klavier: Susanne Hofmann

Freitag. 30. September 2016, 19h30, Taubenhof Gut Cadenberge,  Graf-Bremer-Straße 33, D - 21781 Cadenberge



Uraufführung im Rahmen des Kultursommer Semmering 2016:

Tot
Anton von Webern - Sechs Bilder für die Bühne
Webern

Gestaltung und Inszenierung - Otto Brusatti
Mit Anna-Sophie Fritz, Bernhard Majcen, Tanja Dihanich und Tristan Jorde als Erzähler
Musik - Mischwerk

Uraufführung: Donnerstag, 25. August 2016, 19h30, Kurhaus Semmering, Semmering 88, 2680 Semmering - Kurort
Weitere Vorstellungen:
Freitag, 26.8., 19h30
Samstag, 27.8., 15h30 und 19h30

O tiefster Sinn des Schmerzes...
Das größte Glück uns weisend ---


Die Welturaufführung des einzigen Theaterstückes Anton von Weberns. In einer von großer persönlicher und künstlerischer Unsicherheit geprägten Zeit verfasste der junge Komponist, der zu den bedeutendsten Musikschaffenden des 20. Jahrhunderts zählt, ein packendes und verstörend dramatisches Werk voll Symbolismus und mystischen Elementen.
Ein Mann und eine Frau beklagen den Tod ihres Kindes, fliehen vor sich und einander in die Natur, in Frömmigkeit, in Gottesverfluchungen und sogar in den Wahn bis hin zu Jenseitsvisionen.
Eine ungewöhnliche Mischung aus originalen Kompositionen Anton von Weberns, naturnahen Alpinjodler-Klängen sowie jazzigen Elementen der Musikgruppe Mischwerk kontrastiert dabei spannungsreich mit den szenischen Vorgängen. Die Zuschauer erleben in einer außergewöhnlichen Verquickung von Musik, Text und Schauplätzen ein packendes Meisterwerk des Expressionismus.

Rosen auf den Weg gestreut - Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
- oder: Das Leben muss man kauen

musikalisch-theatrale Politrevue - Szenen und Lieder einer imaginären Begegnung -
Eigenproduktion

Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)

Am Klavier: Elisabeth Herscht-Garrelts / Susanne Hofmann

Frühjahrstournee 2016: Hamburg, Buxtehude, Gnarrenburg, Wien

Freitag. 8. April 2016, 20h, Kulturschloss Wandsbek, Hamburg
Samstag, 9. April 2016, 20h, Theater im Hinterhof, Buxtehude
Samstag, 23. April 2016, 20h, Kulturzentrum Cultimo, Kuhstedter Moor, Gnarrenburg
Montag, 23. Mai 2016, 20h, Theater Akzent, Wien
Freitag, 27. Mai 2016, 20h, Theater Sprechwerk, Hamburg

Der Blaue Engel 

(Produktion: Bühne im Berg, Peter Turrini, 2009; nach dem gleichnamigen Film von J.v. Sternberg, basierend auf dem Roman "Professor Unrat" von H. Mann)

Regie und Bearbeitung: Tristan Jorde

Der Blaue Engel

Auszug aus den Kritiken:

aus Brief von Peter Turrini (nach dem persönlichen Besuch am 6.3.16):
"
Für mich waren das großartige schauspielerische Leistungen, eine genaue und einfühlsame Regie und eine Musikalität, von der das ganze Ensemble ergriffen war. ... ich danke euch allen für diesen außergewöhnlichen Abend, ..., einer der mich sobald nicht loslassen wird."

APA / Tiroler Tageszeitung, 30.1.16:
"...Auch diesbezüglich tendiert die Aufführung eher Richtung Brecht als Hollywood, was absolut kein Nachteil ist: Schlichtheit statt Sentiment, Brüchigkeit statt Glamour. Das tut dem Stück gut.

NÖN 5/2016:
"
...In der klug gewichteten Inszenierung von Tristan Jorde, mit gut besetzten Schauspielern...und passender Live-Musik im gruftigen Tingel-Tangel-.Ambiente vergehen knapp zwei Stunden… fast wie im Fluge."

Raiffeisenzeitung 6/16:
"...Wie sie in der Regie von Tristan Jorde spielen, wie sie allesamt singen – das geht unter die Haut. …"

Bezirksblatt Mödling 5/2016:
"...Tristan Jorde inszeniert ein fulminantes Spektakel mit bekannten Melodien...."


...mit Alfons Noventa (Prof. Unrat), Ingrid Hocke (Lola), Victor Kautsch (Kiepert), Claudia Marold (Guste), Karoline Gans (Clown, Angst, das Leben),  Matti Melchinger (Lohmann), Rafael Witak (von Ertzum), Manfred Sarközy (Direktor, Wirt, Kapitän), Kristina Zöchbauer (Kitty), Lisa Perner (Tanja), Isabella Hiess (Greta),  Andreas Berger (Fremder Mann), Christine Aichberger (Sascha Samolevic)

Varietèband: Christine Aichberger (Musikalische Leitung und Klavier), Alwin Miller (Klarinette), Angelika Schwerer (Schlagzeug)

Choreographie / Assistenz: Dominique Lösch; Kostüm: Babsi Langbein; Maske: Csilla Domjan; Abendtechnik: Valentin Neubauer; techn. Ausstattung: ATL; Öffentlichkeitsarbeit: Gisela Plank; Intendanz: Andreas Berger

Vorpremière: Donnerstag, 28. Jänner 2016, 19h, Première: Freitag, 29. Jänner 2016, 19h
weitere Vorstellungen: bis zum 6.3.2015 jede Woche,  jeweils Freitag und Samstag, 19h, sowie Sonntag  um 17h, 
Zusazvorstellungen wegen großen Erfolgs: 10. und 11. März 2016, jeweils 19h

Inhalt:
Der stets korrekte Gymnasialprofessor Dr. Immanuel Rath macht bei Nachforschungen über aufsässige Schüler die Bekanntschaft mit der Varietètänzerin und -sängerin Lola Fröhlich. Er lässt sich immer mehr auf das ihm nun funkelnd erscheinende neue Leben zwischen Halbwelt und Varietè ein, während seine geordnete Welt immer mehr ins Wanken gerät. Ordnung trifft auf Genuss, Regeln auf betörende Verfehlungen und die entscheidende Frage lautet: Gibt es ein Leben vor dem Tod?

Ort: Bühne im Berg, Seegrotte Hinterbrühl, 2371 Hinterbrühl, Grutschgasse 2a


Rosen auf den Weg gestreut - Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
- oder: Das Leben muss man kauen

musikalisch-theatrale Politrevue - Szenen und Lieder einer imaginären Begegnung -
Eigenproduktion in Kooperation mit dem Theater Spielraum

Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)

Am Klavier: Elisabeth Herscht-Garrelts

 Wann und wo?

Sonntag, 1. November 2015, 18h, Kulturladen St. Georg , D - 20099 Hamburg, Alexanderstraße 16


Fritz Kortners „Donauwellen“ (UA: 1949, Kammerspiele München)

Fritz Kortner Donauwellen, (c) fotopalffy 2005

Tristan Jorde spielt den wendig-windig-wienerisch-weinerlichen Friseur Alois Duffeck

Première:

Montag, 4. Mai 2015, 20h

weitere Termine:
5. bis 30. Mai 2015,
jeweils Dienstag bis Samstag, Beginn jeweils 20h
Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46, Tel.:+43 – 1 – 713 04 60 60 

mit Tristan Jorde, Nicole Metzger, Anna Nowak, Stefan Pohl, Hans Raifseis, Harald Ruppert, Markus Weiss, Vitus Wieser

Inszenierung & Raum: Harald Ruppert
Kostüme: Martina Berger

Das Stück:

Zum Gedenkjahr 1945-2015 gibt das „Theater Spielraum“ eine selten gespielte Charakterkomödie, ein Stück des legendären österreichischen Schauspielers und Regisseurs Fritz Kortner, das unmittelbar nach Kriegsende entstanden ist:
Wien im April/Mai 1945. Der Friseur Alois Duffeck sitzt in seinem "arisierten" Frisiersalon und fürchtet sich - vor den Russen, vor den Amerikanern, vor den Deutschen, vor dem Kriegsende und der Zonenaufteilung durch die Aliierten. Jedem Herren will er dienen und vor allem sein Geschäft behalten, das er womöglich den jüdischen Besitzern zurückgeben muss. Duffeck ist ein typisch wienerischer Charakter, ein Gegen-Bockerer: wendig und wandelbar, verschmitzt und feige, verbindlich und gefährlich, Herr Alois als ein anderer Herr Karl:
Was ich mitmach wegen dem bisserl Mitmachen!“


Faust I (Johann Wolfgang v. Goethe, 1808, in der Fassung von Tamás Ferkay)

Faust - Bühne im Berg

Tristan Jorde als "alter Faust" und als Mephisto

Fassung und Inszenierung: Tamás Ferkay

mit Tristan Jorde, Korbinian Brunner (Mephisto und "junger Faust"), Angela Schneider (Marthe Schwerdtlein), Magdalena Schachner (Margarete), Victor Kautsch (Valentin), Erwin Bail (Wagner) u.a.

Vorpremière: Donnerstag, 29. Jänner 2015, 19h

Première: Freitag, 30. Jänner 2015, 20h (!)

weitere Vorstellungen: bis zum 1.3.2015,  jeweils Freitag und Samstag, 19h, sowie Sonntag  um 17h

Ort: Bühne im Berg, Seegrotte Hinterbrühl, 2371 Hinterbrühl, Grutschgasse 2a

Karten auch bei ÖTICKET !




Rosen auf den Weg gestreut - Kurt Tucholsky trifft Hanns Eisler
- oder: Das Leben muss man kauen

Szenen und Lieder einer imaginären Begegnung - Eigenproduktion in Kooperation mit dem Theater Spielraum

Mit Tristan Jorde und Kristin Kehr (Idee, Lieder, Szenen)

Am Klavier: Elisabeth Herscht-Garrelts


Samstag, 17. Mai 2014, 19h, Porgy&Bess (Strenge Kammer), 1010 Wien, Riemergasse 11

Sonntag, 18. Mai 2014, 19h, Kulturzentrum Café 7Stern, 1070 Wien, Siebensterngasse  31


Erste Aufführungen:
Donnerstag 27.März 2014 (Première), Freitag 28.3.2014 und Samstag 29.3. 2014, jeweils 20 h, im Theater Spielraum, www.theaterspielraum.at

Der Zauberberg von Thomas Mann (1924) in der Theaterfassung von Gerhard Werdeker (Erstaufführung)

Der Zauberberg - fotorechte: Barbara Palffy 2013  

Tristan Jorde als Hofrat Behrens, der Herr des Zauberbergs

Termine:

Montag 21. Oktober, 19h30 (Premiere)
Ab 22. Oktober bis 23. November täglich Dienstag bis Samstag (So und Mo spielfrei), 19h30
ausgenommen: 16.11. und 20.11. (zusätzlich spielfrei)

Es spielen Tristan Jorde, Peter Fuchs, Markus Hamele, Christian Kohlhofer, Katharina Köller, Matthias Messner und Klaus Uhlich

Regie: Gerhard Werdeker
Raum: Harald Ruppert

Kostüm: Anna-Miriam Jussel
Musik: Karl Horky
Video: Reinhold Kammerer
Licht: Svetlana Schwin

Ort:
Theater SPIELRAUM
Kaiserstraße 46
1070 Wien
T: 01/713 04 60-60

http://www.theaterspielraum/karten.html

Inhalt:
Hans Castorp besucht seinen Vetter in einer Lungenheilanstalt in der Schweiz. Aus ursprünglich geplanten drei Wochen werden schließlich sieben Jahre. Die morbide internationale Gesellschaft, die zwischen Krankheit und Tod, Poiltisieren und Philosophieren ihren eigenen welt- und zeitentrückten Kosmos geschaffen hat, schlägt den jungen Mann in ihren Bann. Am Ende aber sprengt der Donnerschlag des Ersten Weltkriegs diesen »Zauberberg«.

Der Spieler unterm Eis - 

das unglaublich turbulente Leben und Schaffen des Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch

Konzert mit dem NÖ Tonkünstlerorchester unter Michail Wladimirowitsch Jurowski,
und eine szenischen Begegnung mit Schostakowitsch - von Corinne Eckenstein und Tristan Jorde

Idee, Konzept und Regie: Corinne Eckenstein und Tristan Jorde, eine Produktion des NÖ Tonkünstlerorchesters

Auditorium Grafenegg, Donnerstag 4. April 2013, Beginn: 10h30

Inhalt:

Wie überlebt ein Künstler als Mensch und Schaffender in einer Diktatur? Kunst entsteht nicht immer unter glücklichen Umständen. Eines der größten musikalischen Genies des 20. Jahrhunderts, Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906 - 1975) war zeitlebens mit dieser schwierigen Gratwanderung konfontiert. Mehrfach ausgezeichnet mit dem Stalin-Preis und den Staatspreisen der UdSSR, war er ebenso massiven Repressalien, Schmähungen und auch der Geheimpolizei ausgesetzt. Er versuchte zu überleben, zu komponieren, Musik zu machen. Und war immer wieder damit konfrontiert, wie weit er  - als ausufernd, genial schaffender Mensch - seine Überzeugungen formulieren oder in seiner Musik chiffrieren konnte und musste. So entstanden zweifelnde Siegessymphonien genauso wie bitterböse Operetten oder symphonische Anklagen gegen die Barbarei des Krieges. Und er fand trotz allem immer wieder auch eine musikalische Sprache der Leichtigkeit, des Witzes und der Begeisterung. 

Diesen Weg zwischen Anpassung und Widerstand, zwischen polizeilicher Vorladung und höchsten staatlichen Ehren, zwischen Schmähartikeln gegen ihn und Ovationen für ihn zeichnet die Produktion "Der Spieler unterm Eis" szenisch und orchestermusikalisch nach.

Der in Deutschland lebende  russische Dirigent Michail Jurowski (der Schostakowitsch noch als Freund kannte) führt dabei die NÖ Tonkünstler durch ein reichhaltiges Programm aus Opern (Lady Macbeth von Mzensk), Symphonien (Auszüge aus Nr. 1, Nr. 7, Nr. 9, Nr. 15),
Operetten (Moskva Tscherjomuschki) sowie Jazz- und Ballettsuiten. 

Dazwischen werden zwei Jugendliche geheimnisvoll in das Leben des großen Komponisten hineingezogen und erleben in Abenteuern das große Auf und Ab in dessen Leben.

Mit:
Tristan Jorde als Schostakowitsch
Corinne Eckenstein als Milizionärin
Julia Plach und Matti Melchinger als Jugendliche

Der Mann von La Mancha

Musical von Dale Wassermann nach dem Roman von Miguel de Cervantes,
Musik: Mitch Leigh, Songtexte: Joe Darion, Deutsch: Robert Gilbert, UA 1965, New York

Tristan Jorde spielend und singend als Gouverneur und Wirt 

 Fotorechte Rolf Bock 2012 fotorechte Rolf Bock 2012

Eine Produktion von "bühne im berg" (Intendanz Andreas Berger) in der Seegrotte Mödling - Hinterbrühl 

Regie: Tamás Ferkay
Musikalische Leitung: Gabor Rivo, Choreographie: Rosita Steinhauser, Bühne: Andreas Berger, Kostüm: Tonia Kos, Regieassistenz: Yalda Bakhtiarnia

Fotos von der Aufführung "Der Mann von La Mancha"

Termine:
Generalprobe (ermäßigt): Freitag, 1. Februar 2013, 19h30 

weitere Vorstellungen: bis zum 10. März 2013, jeweils Donnerstag, Freitag, Samstag, 19h30 sowie Sonntag 17h
(außer: Do 7.3. und Fr 8.3.: da keine Vorstellung und bei der letzten Vorstellung: So 10.3.
Beginn ausnahmsweise um 18h)
Achtung: aufgrund des besonderen Ortes ist der Einlass (ehem. Bergwerk!)  nur bis jeweils 10 min vor Vorstellungsbeginn

Karten: über OETICKET oder direkt "bühne im berg"

Ort: Seegrotte Hinterbrühl, Grutschgasse 2a, 2371 Hinterbrühl

Besetzung:
Don Quixote (Cervantes): Alfons Noventa; Sancho (Diener): Tamás Ferkay; Aldonza: Sabine Muhar; Gastwirt (Gouverneur): Tristan Jorde;
Padre: Lukas Müller; Dr. Carrasco (Herzog): Andreas Berger; Antonia: Dorothea Schütte; Barbier: Daniel Hauser; Haushälterin: Yalda Bakhtiarnia;
Maultiertreiber: Werner  Kleinrath, Korbinian Brunner, Daniel Hauser, Mike Tscholl, Michael Jackl, Benedikt Berner;
Maria, Frau des Gastwirtes: Lisa Perner; Esel/ Ensemble: Dominique Lösch; Pferd/ Ensemble: Veronika Rivo; Ensemble als Wachen, Maultiertreiber, Gefangene;

Inhalt:

Das Stück spielt in einem Höhlenverlies in Sevilla Ende des 16. Jahrhunderts. Der Dichter Miguel de Cervantes und sein Diener sind von der spanischen Inquisition angeklagt und warten auf ihr Verfahren. Der Gouverneur als Anführer der Gefangenen lässt zu, dass Cervantes als Alonso Quijana improvisierte Szenen seines Romans spielt, um sich zu verteidigen:
Don Quixote de la Mancha zieht mit seinem Diener Sancho Pansa durch die Welt, um sie von allem Bösen zu befreien. Unfähig, zwischen Realität und Fantasie zu unterscheiden, kämpft er gegen Windmühlen und hält die Prostituierte Aldonza für seine Prinzessin Dulcinea. Seine Nichte Antonia und ihr Verlobter Dr. Carrasco versuchen immer wieder, Quijana von seinem Wahn zu befreien. Als Spiegelritter verkleidet zwingt ihn Carrasco, der Realität ins Auge zu sehen und Quijanas Kräfte schwinden. An seinem Sterbebett fleht ihn die geläuterte Aldonza an, den unmöglichen Traum fortzusetzen …


Ellas Fremdes Leben

von Benedikt Thill, Uraufführung, Altersempfehlung 14+
Eine Koproduktion von "theater foxfire" und dem Dschungel Wien

Ellas fremdes Leben Ellas fremdes Leben - copyright Rainer Berson 2013 Ellas fremdes Leben - copyright Rainer Berson 2013 Ellas fremdes Leben - copyright Rainer Berson 2013

Tristan Jorde in der Rolle als Oberschurke Dr. Günther Erskine

Regie: Corinne Eckenstein
Musik:
Sue-Alice Okukubo | Bühne: Andreas Pamperl | Kostüme: Ulli Nö | Fotos, Video: Rainer Berson |

DarstellerInnen: 
Anais Mazic, Adrian Dorfmeister, Anton Nikolaus Fogl, Lilian Grof, Tristan Jorde, Alexandra Ava Koch, Richard Schmetterer, Yap Sun Sun

Première (Uraufführung): Donnerstag, 24. Jänner 2013, 19h30 im Dschungel Wien

weitere Termine der ersten Spielserie:
Freitag 25.1., Samstag 26.1., Montag, 28.1., Dienstag 29.1., Mittwoch 30.1, Donnerstag, 31.1.2013, jeweils 19h30
Dienstag, 5.3., Mittwoch 6.3., Mittwoch 7.3. 2013, jeweils 19h30

Vormittagstermine: Montag, 28.1., Dienstag 29.1., Mittwoch 30.1, Donnerstag, 31.1.2013, jeweils 10h30
und Dienstag, 5.3., Mittwoch 6.3., Mittwoch 7.3., Donnerstag, 8.3.2013 jeweils 10h30

Inhalt - Wie Ella die Welt retten soll:
Wir befinden uns im Jahr 2026, in einer Welt der absoluten Kontrolle. Einige Jugendliche tragen das sogenannte Prisma-Gen in sich, das ihnen übernatürliche Kräfte verleiht und sie zu Weltwächtern macht. Das militärische Ausbildungsprogramm dazu, erstellt durch die ZukunftsFöderation des bösartigen Dr. Erskine, führt medizinische Experimente an diesen Prisma-Kindern durch, um weltweit in ihrem totalitären System Recht und Ordnung zu erhalten.
Zu diesem Zeitpunkt ist Ella Winter vierzehn Jahre alt. Wie es aussieht, ist sie die erste natürlich geborene mit dem Prisma Gen. Zunächst Gefangene der ZukunftsFöderation, ist sie nun ständig auf der Flucht vor ihrer eigenen Bestimmung ...

„ELLAs fremdes Leben" ist die jüngste - bereits fünfte - Zusammenarbeit von Corinne Eckenstein mit dem jungen Autor Benedict Thill. In dieser Zukunftsvision versucht sich die 14-jährige Ella ihrer Bestimmung, die Welt zu retten, zu entziehen um ihren eigenen Weg zu finden. Eine theatrale Auseinandersetzung über die vermeintlich unpolitische Jugend zwischen Anpassung und Widerstand.


Die Frau in Schwarz

Horror - Kammerstück von Stephen Mallatratt (1987) nach einem Roman von Susan Hill (1983)
Eine Tourneeproduktion von "Shakespeare, das Theater" in Bregenz, Feldkirch, Bludenz und Voraufführungen in Großenzersdorf (NÖ)

Regie: Renate Bauer

DarstellerInnen: Tristan Jorde (als Schauspieler), Martin Sommerlechner (als Mr. Kipps), Katie Baddams (als Frau in Schwarz)

Termine der Tournee in Vorarlberg:
Feldkirch, Theater am Saumarkt: Sa. 27.10., 20h15 und So. 28.10., 18h
Bregenz, Theater Kosmos: Do. 1.11., 20h, Fr. 2.11., 20h, Sa 3.11., 20h, So. 4.11., 17h und 20h
Bludenz, Theater Remise: Fr. 30.11., 20h

Inhalt:
Die "Frau in Schwarz" wird seit 23 Jahren in Londoner West End Theater ununterbrochen gespielt. Und beweist damit, dass es auch im Theater möglich ist, Horror unter die Haut gehend zu spielen.
Der alte Anwalt Mr. Kipps sucht in einer Theatertherapie Erlösung von einer schrecklichen Begebenheit in seinem Leben. Der Schauspieler, an den er sich wendet, beschließt, dass sie beide gemeinsam die furchtbaren Ereignisse nachspielen sollen. Allerdings mit getauschten Rollen. Wohin das führt? In ein Haus, das nur bei Ebbe erreichbar ist, in dem eine exzentrische Klientin verstorben ist, deren Nachlass geordnet werden soll.
Und dem niemand aus dem benachbarten Dorf Crythin Gifford auch nur nahe kommen will.

Doch das ist erst der Anfang.


Der Rorschach Text - ein Faust-Drama mit Musik

von Thomas Desi, Uraufführung

Musik von Franz Liszt und Ruggiero Leoncavallo

NEU !!! Zu den sehr schönen Kritiken im "Standard" und in der "Kulturwoche"

Eine Produktion von Zoon Musiktheater / Thomas Desi

der Rorschach Text - copyright fotopalffy 2012 der Rorschach Text - copyright fotopalffy 2012 der Rorschach Text - copyright fotopalffy 2012 der Rorschach Text - copyright fotopalffy 2012    

Tristan Jorde als Faust/Adam/Misi

mit/with Tristan Jorde (Faust), Karl Maria Kinsky (Luzifer), Mia Krieghofer (Mädchen), Judith Halász (Sopran)

Regie: Thomas Desi

Première:
Dienstag, 9. Oktober 2012, Beginn 19h30

weitereVorstellungen:

Mittwoch 10.10. - Samstag 13.10.
Dienstag 16.10. - Donnerstag 18.10.2012,
jeweils um 19h30


Ort:

Theater Nestroyhof Hamakom,
Nestroyplatz 1
1020 Wien

Inhalt:

Ein mysteriöser ungarischer Pelzhändler und seine 13-jährige Tochter fahren im “totalen Krieg” Anfang 1945 mit einem einzelnen Güterwaggon, den sie einer teuflischen Gestalt abgekauft haben, unter abenteuerlichen Umständen im Irrsinn der letzen Kriegsmonate quer durch Österreich auf die Schweizer Grenze nach Rorschach zu. 

Rorschach ist eine Stadt am Bodensee in der Schweiz. Schülerinnen in Rorschach protestierten 1942 in einem Brief gegen die rigide Flüchtlingspolitik der Schweizer Regierung und wurden dafür zum Schweigen gezwungen. “Das Boot ist voll” war Devise, Flüchtlinge wurden “ausgeschafft” oder schon an der Grenze abgewiesen. 

Der Name Rorschach steht aber auch für den psychologischen Hermann-Rorschach Test.  Die dort verwendeten Tintenkleckse gleichen frappant den Bildern von Pelzen…

Neues Musiktheater basierend auf einer wahren Fluchtgeschichte und unter Verwendung von Textstellen aus "dem Ungarischen Faust" - nämlich  
"Die Tragödie des Menschen von Imre Madách (1823-1864) und Franz Liszts Faust Sinfonie für Computerflügel.


Zazie in der Metro  (zum letzten mal - Wiederaufnahme der Uraufführung aus dem Herbst 2010)

Bühnenbearbeitung des surrealen Romans "Zazie dans le métro" von Raymond Queneau (1959) von Theater Foxfire,
Altersempfehlung 11 - 111

Eintritt frei wählbar - Spende - Benefizvorstellung zugunsten der Tagesstätte Media & More für behinderte Jugendliche

SPENDENKONTO: 624 213 401, BLZ 12000, Kennwort „Media & More“, IBAN: AT22 1200 0006 2421 3401, BIC: BKAUATWW


nominiert als herausragende Produktion für den Österreichischen Jugendtheaterpreis "Stella 2011"

copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010 Zazie - copyright Rainer Berson 2010

Tristan Jorde u.a. als Chauffeur Charles, als lieber Onkel Turandot, als stest aus der Rolle fallender Trouscaillon, als kosmopolitischer Fedor Balanovitch ...und als...Dame von der Straße

Eine Produktion von Theater Foxfire und Dschungel Wien

Regie und Choreographie: Corinne Eckenstein
Dramaturgie und Assistenz: Anna Sonntag, Bühne: Sophie Lux, Kostüm: Ulli Nö, Musik: Richard Schmetterer, Foto und Video: Rainer Berson
die fünf Zazies werden gespielt von: Leonie Berner, Anais Mazic-Huber, Clara Krasel, Ayla Mandoj, Marla Wiederhold, 
die hinterher hetzenden Erwachsenen: Richard Schmetterer, Tristan Jorde

zum "Zazie" Video auf YouTube

einziger und letzter Termin: Mittwoch 16. Mai 2012 jeweils um 10h im Dschungel Wien

Inhalt: 

„Zazie in der Métro“ ist eine anarchistische Reise durch die Wunder der Großstadt und eine Groteske über die Absurditäten der Erwachsenenwelt, die nur sovon Wortwitz und Ironie sprüht.

Die 12-jährige Zazie soll das Wochenende bei ihrem Onkel Gabriel in Paris verbringen. Ihr größter Wunsch ist es, einmal mit der Métro zu fahren. Doch ausgerechnet am Tag ihrer Ankunft wird dort gestreikt und die Métro steht still. Damit beginnt für Zazie und ihren Onkel eine turbulente Odyssee durch Paris. Schon am nächsten Morgen entwischt Zazie und erkundet Paris auf eigene Faust. Ein Abenteuer bringt ihr ein Paar "Bludschihns" ein und Onkel Gabriel den Vorwurf, er lebe davon kleine Mädchen zum Stehlen abzurichten. Nach einem aufregenden Ausflug zum Eiffelturm wird Monsieur Gabriel von einem Touristenbus entführt. Die Verfolgungsjagd ist halsbrecherisch, noch wilder geht es jedoch auf einer Feier bei einer mörderischen Sauerkraut-Schlacht zu. Am frühen Morgen wird Zazie schlafend von Onkel Gabriel mit der Métro, die gerade ihren Streik beendet hat, wieder zum Bahnhof gebracht und  so verschläft Zazie die langersehnte Métrofahrt.
Viel mehr als um diese irrwitzige Handlung geht es in "Zazie" um die Sprache und ihre absurden Abgründe, um surreale Konstellationen und um die Frage, was denn eigentlich wirklich und wahr sei.

„Zazie“ wird von fünf Darstellerinnen zwischen 11 und 13 Jahren gespielt, die in turbulenten Slapstick-Szenen mit kindlichem Charme und frühreifem Gehabe die Erwachsenen an der Nase herumführen. Ganz Paris steht Kopf!

„Zazie“ wurde 1960 von Louis Malle als surreale Komödie der "Nouvelle Vague" verfilmt. 


Der Verschwender

von Ferdinand Raimund (1833)

Eine Produktion von Austria Tournee Theater 

"3. November 1918" - Graphik Manfred Stadlmann   

Tristan Jorde in einer Doppelrolle als Chevalier Dumont und als Luftgeist Azur (der Bettler)

mit:
Tristan Jorde, Eva-Christina Binder, Katja Hofmann, Andrea Nitsche,
Hannes Prugger,
Manfred Sarközi, Reinhard Steiner, Adi Straßmayr

Inszenierung: Adi Straßmayr

einziger Aufführungstermin im Freiverkauf:
Donnerstag, 19. April, Beginn 19h30

Ort:

Kulturzentrum Sollenau,
Kindergartengasse 7,
2601 Sollenau
Karten im Gemeindeamt Sollenau bzw. bei der AK NÖ
(weitere Auftritte auf Tournee in Niederösterreich, im Burgenland, in der Steiermark, und in Oberösterreich)

Inhalt:
Ein klassisches Zaubermärchen von Raimund. Raimunds Verschwender erzählt von der Fee Cheristane, die auf der Erde Gutes tun soll, und sich dabei in den jungen Flottwell verliebt, der durch sie zum Verschwender wird. Doch bevor sie wieder ins Feenreich zurückkehren muss, versucht sie den Geliebten durch den Bettler Azur zu retten.


Der Mann von La Mancha

Musical von Dale Wassermann nach dem Roman von Miguel de Cervantes,
Musik: Mitch Leigh, Songtexte: Joe Darion, Deutsch: Robert Gilbert, UA 1965, New York

Tristan Jorde spielend und singend als Gouverneur und Wirt 

Eine Produktion von "bühne im berg" (Intendanz Andreas Berger) in der Seegrotte Mödling - Hinterbrühl 

Regie: Tamás Ferkay
Musikalische Leitung: Gabor Rivo, Choreographie: Rosita Steinhauser, Bühne: Andreas Berger, Kostüm: Tonia Kos, Regieassistenz: Valentina Kratochwil

zum ORF "Seitenblicke" Probenbericht und zum Premièrenbericht "Theater in der Grotte" ORF NÖ vom 22.1.2012

Fotos von der Aufführung "Der Mann von La Mancha"

Termine:

NEU !!! Wiederaufnahme 2013 ab 1. Februar!  -

Generalprobe (ermäßigt): Dienstag, 17. Jänner 2012, 19h30 

Vorprèmiere (ermäßigt): Donnerstag, 19. Jänner 2012, 19h30
Première: Freitag, 20. Jänner 2012, 19h30
weitere Vorstellungen: bis zum 3. März 2012, jeweils Donnerstag, Freitag, Samstag, 19h30
Wegen großen Erfolgs: 3 Zusatztermine am Sonntag Nachmittag - am 12.2., 19.2. und 26.2. 2012, jeweils um 16h!

Ort: Seegrotte Hinterbrühl, Grutschgasse 2a, 2371 Hinterbrühl

Besetzung:

Don Quixote (Cervantes): Alfons Noventa; Sancho (Diener): Tamás Ferkay; Aldonza: Sabine Muhar; Gastwirt (Gouverneur): Tristan Jorde;
Padre: Christoph Filler; Dr. Carrasco (Herzog): Andreas Berger; Antonia: Dorothea Schütte; Barbier: Victor Kautsch; Haushälterin: Dany Sigel;
Maultiertreiber: Werner  Kleinrath, Korbinian Brunner, Max Buchleitner, Daniel Hauser, Christian Müller, Mike Tscholl;
Maria, Frau des Gastwirtes: Yalda Bakhtiarnia; Maurin: Sophia Gorgi; Esel/ Ensemble: Anna Knott; Pferd/ Ensemble: Caroline Spring; Aldonza Cover/ Ensemble: Sarah Kornfeld; Haushälterin Cover/ Ensemble: Valentina Kratochwil; Ensemble als Wachen, Maultiertreiber, Gefangene;



Zazie in der Metro  (Wiederaufnahme der Uraufführung aus dem Herbst 2010)

Bühnenbearbeitung des surrealen Romans "Zazie dans le métro" von Raymond Queneau (1959) von Theater Foxfire,
Altersempfehlung ab 11

nominiert als herausragende Produktion für den Österreichischen Jugendtheaterpreis "Stella 2011"

Termine: Montag 21. November, Dienstag 22. November und Mittwoch 23. November 2011 jeweils um 10h im Dschungel Wien

frühere Termine:
Samstag, 1. Oktober 2011 um 19h und Sonntag 2. Oktober 2011 um 17h, im Dschungel Wien

Termin im Rahmen der Auswahlaufführung zur Preisverleihung "Stella 2011"
Dienstag, 27. September 2011 um 10h, in der Gartenbauschule Langenlois (im Rahmen von "Szene bunte Wähne")




alf laila wa laila - der Abend der Hoffnung

alf laila wa laila

Hoffnung - Drei Kammeropern und ein Tanz:

Kurt Schwertsik : Chalifa und die Affen
Akos Banlaky : Burka Baazi
Lukas Haselböck : Yunan und Duban
René Clemencic : Harun und Dschafar

Tristan Jorde in mehreren Rollen aus 1001 Nacht
Libreti und Regie: Kristine Tornquist
Dirigent. François-Pierre Descamps
Orchester. PHACE | CONTEMPORARY MUSIC

Hoffnung (26. August / 30. August / 03. September / 08. September 2011/ jeweils ab 19h30/ in der Ankerbrotfabrik Wien)

mehr Informationen zur Produktion und zum Sirene Operntheater



Zazie in der Metro  (Wiederaufnahme der Uraufführung aus dem Herbst 2010)

Bühnenbearbeitung des surrealen Romans "Zazie dans le métro" von Raymond Queneau (1959) von Theater Foxfire

Termine Wien:

Sonntag 26. Juni um 16h, Montag 27. Juni März 2011 um 10h30, ermäßigter Eintritt im Rahmen von "Alles muss raus!" im Dschungel Wien

Termine Linz, beim internationalen Theaterfestival "Schäxpir 2011":

Mittwoch 29. Juni um 18h, Donnerstag 30.Juni März 2011 um 10h, im Posthof Linz

„Zazie“ wird von fünf Darstellerinnen zwischen 11 und 13 Jahren gespielt, die in turbulenten Slapstick-Szenen mit kindlichem Charme und frühreifem Gehabe die Erwachsenen an der Nase herumführen. Ganz Paris steht Kopf!



HERR PAUL von Tankred Dorst (UA Hamburg, 1994)

Herr Paul - copyright by Suhrkamp Verlag copyright fotopalffy 2011 copyright fotopalffy 2011

Tristan Jorde als fieser Immobilienhai Willy Schwarzbeck

Termine:

Montag 21. März, 20 h (Premiere)
Ab 22. März bis 16. April täglich Dienstag bis Samstag (So und Mo spielfrei), 20 h

Es spielen Tristan Jorde, Yvonne Laussermayer, Lotte Loebenstein, Dana Proetsch, Markus Schöttl und Klaus Uhlich

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Matthias Krische & Kristof Kepler
Kostüm: Anna Pollack

Ort:
Theater SPIELRAUM
Kaiserstraße 46
1070 Wien
T:01/713 04 60-60

http://www.theaterspielraum/karten

Inhalt:
Herr Paul haust gemeinsam mit seiner Schwester seit Jahrzehnten in einer zerfallenden Fabrik zwischen Büchern, Schallplatten und Krimskrams, er arbeitet nicht und ist dabei recht zufrieden wie einst Oblomow. Hin und wieder besucht ihn das Nachbarskind Anita. Plötzlich bricht eine andere Wirklichkeit in seine Welt: Helm, der rechtmäßige Erbe der Fabrik und dessen Freundin Lilo, die einen Geldgeber erwarten, mit dem etwas Neues errichtet, ein Geschäft aufgezogen werden soll - dabei ist Herr Paul im Weg. Der Immobilienhai Schwarzbeck bringt Geld und Unterstützung. Aber kann man ihn von seinem angestammten Platz wegbewegen?

Eine Komödie, die ins Mythen- und Märchenhafte kippt und alle aus der vertrauten Bahn wirft, zugleich eine Hymne auf das im kapitalistischen Sinn "nutzlose" Leben.



Zazie in der Metro  (Wiederaufnahme der Uraufführung aus dem Herbst 2010)

Bühnenbearbeitung des surrealen Romans "Zazie dans le métro" von Raymond Queneau (1959) von Theater Foxfire, Altersempfehlung ab 11

Tristan Jorde u.a. als Chauffeur Charles, als lieber Onkel Turandot, als stest aus der Rolle fallende Trouscaillon, als kosmopolitischer Fedor Balanovitch ...und als...Dame von der Straße

Eine Produktion von Theater Foxfire und Dschungel Wien
Regie und Choreographie: Corinne Eckenstein
Dramaturgie und Assistenz: Anna Sonntag, Bühne: Sophie Lux, Kostüm: Ulli Nö, Musik: Richard Schmetterer, Foto und Video: Rainer Berson
die fünf Zazies werden gespielt von: Leonie Berner, Anais Mazic-Huber, Clara Krasel, Ayla Mandoj, Marla Wiederhold, 
die hinterher hetzenden Erwachsenen: Richard Schmetterer, Tristan Jorde

zum "Zazie" Video auf YouTube

NEU!!! nominiert als herausragende Produktion für den Österreichischen Jugendtheaterpreis "Stella 2011"

Termine:
Abendvorstellungen: Freitag 11. März 2011, Samstag 12. März 2011, jeweils 19h, im Dschungel Wien
Nachmittagsvorstellung: Sonntag, 13. März 2011, 16h30, im Dschungel Wien

zusätzliche Vormittagsvorstellungen:
Mittwoch 9.März 2011, Donnerstag 10. März 2011 und Freitag 11. März 2011, jeweils 10h30 im Dschungel Wien



Wiederaufnahme: Berlin Alexanderplatz -
die Geschichte vom Franz Biberkopf

nach dem Roman von Alfred Döblin (1929), in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

April 2010, Tristan Jorde, copyright Foto Palffy April 2010, Tristan Jorde, copyright Foto Palffy April 2010, Tristan Jorde, copyright Foto Palffy Tristan Jorde - copyright Foto Palffy   

Tristan Jorde als Franz Biberkopf

Mit Tristan Jorde, Sibylle Gogg, Claudia Marold, Matthias Messner, Peter Pausz, Robert Stuc
Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Raum: Gerhard Werdeker und Harald Ruppert
Kostüm: superated costume design

Termine:
Dienstag 9. November bis Samstag 4. Dezember 2010
täglich Dienstag bis Samstag, jeweils um 19h30 (Sonntag und Montag spielfrei)

Ort:
Theater Spielraum,
Kaiserstraße 46,
1070 Wien
Tel.:  (01) 713 04 60 - 60

Kritik in der Kulturwoche.at ,  Manfred Horak, 10.05.2010
Volle Konzentration also auf die wunderbar agierenden Darsteller...
...
Das Ensemble ist bestens aufeinander abgestimmt und brilliert als Kollektiv. Darüber hinaus sind auch die Einzelleistungen in ihrer Vielseitigkeit bemerkenswert, allen voran Tristan Jorde, der im Berliner Jargon daherschnäuzelt und mit seinen vielen Gesichtsausdrücken auch dann Bände spricht wenn er nicht spricht...Sollte man gesehen haben. (zur Originalkritik auf kulturwoche.at)

Inhalt:

Kriminalroman, Milieustudie, Krisenbild, Schicksalsweg und Sinnsuche in einer alles verschlingenden Großstadtmontage. Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, eben aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, anständig leben und ehrlich sein Geld verdienen will, aber am urbanen Moloch und den Geschöpfen, die er hervorbringt, scheitert, gilt als der erste deutsche Großstadtroman von Rang.
Das Berlin der 20er Jahre ist Schauplatz dieses modernen Woyzeck, der immer in Schwierigkeiten gerät, "weil er vom Leben mehr verlangt als ein Butterbrot": "Wie der Franz Biberkopf dazu kommt, dass man ihn unters Auto wirft, so dass er den Arm verliert? Und dass man ihm die Freundin ausspannt und umbringt? ... Dieser Mann muss den Teufel al fresco immer von neuem an die Wand malen: es ist kein Wunder, wenn der immer von neuem kommt und ihn holen will."(Walter Benjamin)



Zazie in der Metro 
(Uraufführung)

Bühnenbearbeitung des surrealen Romans "Zazie dans le métro" von Raymond Queneau (1959) von Theater Foxfire, Altersempfehlung ab 11

copyright Rainer Berson 2010

Tristan Jorde u.a. als Chauffeur Charles, als lieber Onkel Turandot, als stest aus der Rolle fallende Trouscaillon, als kosmopolitischer Fedor Balanovitch ...und als...Dame von der Straße

Eine Produktion von Theater Foxfire und Dschungel Wien
Regie und Choreographie: Corinne Eckenstein
Dramaturgie und Assistenz: Anna Sonntag, Bühne: Sophie Lux, Kostüm: Ulli Nö, Musik: Richard Schmetterer, Foto und Video: Rainer Berson
die fünf Zazies werden gespielt von: Leonie Berner, Anais Mazic-Huber, Clara Krasel, Ayla Mandoj, Marla Wiederhold, 
die hinterher hetzenden Erwachsenen: Richard Schmetterer, Tristan Jorde

Premiere: Donnerstag, 23. September 2010, Beginn 19h, im Dschungel Wien

Weitere Termine:
Freitag 24.9., Samstag 25.9. jeweils 19h, im Dschungel Wien
Freitag 15.10. 19h, Samstag 16.10., 19h, Sonntag 17.10., 17h, im Dschungel Wien

zusätzliche Vormittagsvorstellungen:
Freitag 24.9., 10h30,  Dienstag 12.10. bis Freitag 15.10., jeweils 10h im Dschungel Wien
...Und im Rahmen des Festivals "SZENE BUNTE WÄHNE" am Donnerstag 30.9.2010, 10h, in Horn und am Freitag 1.10.2010, 10h in Zwettl



Berlin Alexanderplatz -
die Geschichte vom Franz Biberkopf

nach dem Roman von Alfred Döblin (1929), in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

Tristan Jorde als Franz Biberkopf

Mit Tristan Jorde, Sibylle Gogg, Claudia Marold, Matthias Messner, Peter Pausz, Robert Stuc
Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Raum: Gerhard Werdeker und Harald Ruppert
Kostüm: superated costume design

Première:
Montag, 26. April 2010, 19h30
weitere Termine:
Dienstag 27. April bis Samstag 22. Mai 2010
täglich Dienstag bis Samstag, jeweils um 19h30 (Sonntag und Montag spielfrei)

Ort:
Theater Spielraum,
Kaiserstraße 46,
1070 Wien
Tel.:  (01) 713 04 60 - 60


Kleiner Mann, was nun?

nach dem Roman von Hans Fallada (1932), in der Bühnenfassung von Gerhard Werdeker

 Tristan Jorde - copyright Foto Palffy Tristan Jorde und Abraham Thill, copyright Foto Palffy Tristan Jorde und Ensemble, copyright Foto Palffy Hans Fallada - Briefmarke Deutsche Bundespost

Tristan Jorde u.a. als Erzähler, Landbaron Kleinholz und als Schauspieler Franz Schlüter

mit Sandra Knoll, Abraham Thill; Tristan Jorde, Nicole Metzger und Klaus Uhlich

Dramatisierung und Inszenierung: Gerhard Werdeker
Bühne: Harald Ruppert
Kostüme: Anna-Miriam Jussel


Termine der Wiederaufnahme:
Dienstag 19. Jänner  bis Samstag 30. Jänner 2010
täglich Dienstag bis Samstag, jeweils um 19h30
(frühere Termine: 20. Oktober bis 20. November 2009)

Ort:
Theater Spielraum,
Kaiserstraße 46,
1070 Wien
Tel.:  (01) 713 04 60 - 60

Kritiken:

Wiener Zeitung, Michael Schmölzer, 22.10.09 (Höchstwertung 5 Sterne)

Was Fallada am Vorabend der Machtergreifung der Nazis geschrieben hat, verfehlt auf der Bühne seine Wirkung nicht. Abraham Thill, Sandra Knoll, Tristan Jorde und Klaus Uhlich spielen ihre Rollen souverän... (zur Originalkritik in der Wiener Zeitung )

Kulturwoche.at ,  Manfred Horak, 24.10.09
…der stimm- und mimikgewaltige Tristan Jorde…
...Ein berührender, gesellschaftskritischer Theaterabend mit feinem Schauspiel… (zur Originalkritik auf kulturwoche.at)


Inhalt:

Das Stück zur Krise. Eine ungebrochene Liebesgeschichte inmitten von  brutal-kapitalistischem Irrsinn. Berlin, Weltwirtschaftskrise der 30er Jahre: kein idealer Zeitpunkt für den sprichwörtlich gewordenen "kleinen Mann", eine Familie zu gründen, darüber ist sich die zynische Umwelt des jungen Paares einig. Aber Emma "Lämmchen" Mörschel und Johannes "Jungchen" Pinneberg, frisch verliebt und ahnungslos, glauben an ihre Liebe und kämpfen tapfer um ihr finanzielles und emotionales Überleben und um ihr kleines Glück.
Hans Fallada landete mit seinem Roman 1932 einen Welterfolg. Die Geschichte könnte heute aktueller nicht sein: ständig drohende Arbeitslosigkeit, Ausverkauf aller Werte, politikverdrossener Rückzug ins Private oder Radikalisierung im Politischen.

3. November 1918
von Franz Theodor Csokor (geschrieben 1936)

Eine Produktion von Austria Tournee Theater (durch Österreich) und auch einmalig in Wien - als Gastproduktion im Theater Spielraum

"3. November 1918" - Graphik Manfred Stadlmann "3. November 1918" - Ensemble - copyright Manfred Stadlmann 2009 Tristan Jorde als OLt. Ludoltz - copyright Manfred Stadlmann Tristan Jorde als OLt. Ludoltz - copyright Manfred Stadlmann 2009

Tristan Jorde als Kärntner k.u.k. Oberleutnant Ludoltz

Es spielen:
Tristan Jorde, Michael J. Heiss, Rene Magul, Rochus Millauer, Andrea Nitsche, Rainer Obkircher, Hannes Prugger, Manfred Sarközi, Manfred Stadlmann, Adi Straßmayr, Sascha Titel

Bühnenfassung und Inszenierung: Adi Straßmayr

einziger Aufführungstermin in Wien:
Montag 23. November 2009, Beginn 20h

Ort:

Theater Spielraum,
Kaiserstraße 46,
1070 Wien
Tel.:  (01) 713 04 60 - 60

(weitere Auftritte auf Tournee in Niederösterreich, im Burgenland, in der Steiermark, in Oberösterreich und in Kärnten)

Inhalt:
Das Stück spielt in einem zum Lazarett umgewidmeten Kärntner Hotel und zeigt eindrücklich die sinnbildliche Auflösung der österreichisch-ungarischen Monarchie am Tage der Kapitulation zum Ende des 1. Weltkrieges.
Dieses ehemalige Hotel in den Karawanken, eingeschneit und von der Umwelt vorübergehend abgeschnitten, versammelt die gestrandeten Militärs aller Dienstgrade der Herkunftsländer der österreich- ungarischen Monarchie und eine Krankenschwester. Der gespenstische Zerfall der Habsburgermonarchie und das dadurch entstehende politische Vakuum sowie das unaufhaltsame Eindringen nationalistischer Ideologien werden von Csokor anhand der durch den Krieg versehrten und entwurzelten Menschen dargestellt. Eben noch gemeinsam unter einem Armeedach zusammengehalten, streben die neuen Identitäten dann schlagartig auseinander - in eine noch blutigere politische Zukunft.
"3. November 1918", 1937 am Wiener Burgtheater uraufgeführt, ist der 1. Teil eines Dramenzyklus, der später als Csokors "Europäische Trilogie" in die deutschsprachige Literatur einging.


eine Produktion von THEARTE (Alexandra Hutter) unter der künstlerischen Leitung von Helmut Berger

im Rahmen des Schäxpir Festivals 2009, am Landestheater Linz (Eisenhand)

Zeitlos Schön - eine Theatersoap

 Zeitlos Schoen - copyright Thearte Zeitlos scoen - copyright THEARTE

Tristan Jorde als verschollen geglaubter Patriarch Hubertus von Steinach-Waldburg

Idee & Regie | Yvonne Zahn
Buch | Reinhold Stumpf
Bühne | Andreas Mathes    Kostüm | Elke Tscheliesnig        Musik | Wolfgang Köck     Licht/Ton | Roman Harrer , Helmut Kahlert
Regieassistenz | Tina Turnheim
Foto | Theresa Rauter    Video | Günter Grassl    Kommunikation | Petra Brunner & Andreas Klammer

Künstlerische Leitung | Helmut Berger
Produktion | Alexandra Hutter
Es spielen: Gloria Dürnberger, Felix Alexander Rank, Markus Schöttl, Brigitte Soucek & Tristan Jorde

Termine:
Donnerstag 2. Juli 2009, 19h30, Landestheater Linz (Eisenhand)
Freitag 3. Juli 2009, 19h30, Landestheater Linz (Eisenhand)

Inhalt:
„Soaps, das sind Sehnsüchte!“ Justus soll nach dem Tod seines Vaters das Imperium der Steinach-Waldburgs übernehmen. Doch dann verliebt er sich in die schräge Lena. Lena pflegt entlaufene Ha­sen und bessert ihr Taschengeld mit Telefonsex auf. Justus‘ kapriziöse Mutter Henriette versüßt sich ihr Leben im goldenen Käfig mit Medikamenten und ist gerade dabei, das Vermögen zu verjubeln, als Frank auftaucht. Der gerissene Geschäftsmann entpuppt sich als unehelicher Sohn ihres Mannes und fordert seinen Anteil am Erbe. Gleichzeitig macht er sich an Lena heran, die um das Leben ihrer alkoholkranken Mutter bangt. Inmitten all dieser turbulenten Verwicklungen kämpfen Justus und Lena um ihre Liebe, während sich die Intrigenspirale immer mehr zuspitzt. „Zeitlos schön“ ist eine gnadenlos pralle Soap-Opera mit Geschichten, die das Leben nicht schreibt. In sechs Folgen führen gesellschaftliche Standesunterschiede zu ungeahnten Konflikten, emotionalen Achterbahnfahrten und schließlich sogar zu einem Mord. Werden Justus und Lena je zueinander finden? Und was hat Kordula, die vermisste Zwillingsschwester von Henriette, mit der Geschichte zu tun?


Tod auf dem Nil

Kriminalstück von Agatha Christie (1937), Deutsch von Peter Goldbaum

Tristan Jorde in der Rolle des belgischen Meisterdetektivs Hercule Poirot

Tod auf dem Nil - Livio Cecini und Tristan Jorde - copyright Sommertheater Winterthur  Tod auf dem Nil - Kristin Kehr und Tristan Jorde - copyright Sommertheater Winterthur Tod auf dem Nil - Kristin Kehr, Tristan Jorde und Ensemble - copyright Sommertheater Winterthur

090606 TodNil Stück - zum Picasa Webalbum

Première : Dienstag, 9. Juni 2009, 20h

weitere Vorstellungen: 10. - 24. Juni 2009, 

Beginn: Montag bis Mittwoch jeweils 20h, Donnerstag jeweils spielfrei, Freitag jeweils 20h, Samstag jeweils 19h30, Sonntag jeweils 17h

Ort:
Sommertheater Winterthur  (ältestes Sommertheater der Schweiz - seit 1865)
Stadthausstrasse 8a
CH - 8401 Winterthur

Details zum Sommertheater Winterthur: Programm, Anreise, Preise

Kritik in "Der Landbote" (Tagblatt für die Nordostschweiz, Winterthur, Stefan Busz):
"...Schauspieler und Schauspielerinnen des Sommertheaters...Unter Ihnen: Solche, die sich in Szene setzen können: Wie hier Tristan Jorde, der den Poirot gibt."

Inhalt:
In Oberägypten tritt der Raddampfer „Lotus“ seine schicksalsschwere Nil-Reise von Luxor nach Assuan an. An Bord eine buntgewürfelte Gesellschaft britischer Touristen, schwerreicher Snobs und verkrachter Existenzen sowie der berühmte Privatdetektiv Hercule Poirot, der eigentlich Urlaub machen möchte. Zu früh gefreut, denn ein geheimnisvoller Mörder schlägt zu und löst unter den Passagieren Angst und Schrecken aus. Jeder an Bord hat ein Motiv und keiner traut den anderen. Da ist Poirots Spürsinn wieder gefordert. Werden seine „kleinen grauen Zellen“ den Täter entlarven oder wird der Nildampfer zu einem Totenschiff?

„Tod auf dem Nil“ zählt zu Agatha Christies packendsten Kriminalstücken. Sie schrieb ihren berühmten Roman in Assuan auf einer ihrer Ägypten-Reisen, die sie mit ihrer Tochter Rosalind und später mit ihrem zweiten Mann, dem Archäologen Max Mallowan, unternahm.

Regie:            Philippe Roussel
Bühnenbild:   Peter Rieder
Kostüme:       Verena Rüegg
Intendanz: Hans Heinrich Rüegg

mit: Tristan Jorde als Hercule Poirot, Till Florian Beyerbach, Sonia Diaz, Helmut Kasimir, Kristin Kehr, Livio Cecini, Tomas Meienberg, Helga Reichert, Rudolf Schlager, Ruth Willems


Wiederaufnahme wegen großen Erfolgs:

DARKSITE (2002)
von Edna Mazya
Tristan Jorde in der Rolle als "Big Daddy"

Darksite von Edna Mazya Tristan Jorde als Big Daddy - copyright Rainer Berson Tristan Jorde als Big Daddy - copyright Rainer Berson Tristan Jorde als Big Daddy - copyright Rainer Berson Tristan Jorde als Big Daddy - copyright Rainer Berson

Vorstellungen abends von Mittwoch 25. März 2009 - Samstag 28. März 2009, Beginn jeweils um 19h30

sowie zusätzlich vormittags von Mittwoch 25. März 2009 - Freitag 27. März 2009, jeweils um 10h

im DSCHUNGEL WIEN , Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Kritiken:

PID-Rathauskorrespondenz, 29.11.07
…Vor allem die schauspielerische Leistung gilt es hervorzuheben: Neben den drei Jugendlichen wären da vor allem Didis Mutter (Julia Köhler), der grausam-schüchterne Pädophile "Big Daddy" (Tristan Jorde), und - in Videozuspielung - die Eltern der beiden seelisch verkümmerten Söhne Yoel (Helmut Berger) und Zippi (Cornelia Köndgen) Berger zu nennen… (Originalkritik des PID im OTS )


Kulturwoche.at , 29.11.2007 (Höchstwertung)
…Ein beeindruckender Theatertext für junges Publikum ab 15 Jahren fand am 28. November 2007 im Dschungel Wien seine nicht minder beeindruckende österreichische Erstaufführung: Darksite, ein bitterböses Stück rund um Sozialverwahrlosung und Missbrauch…
Der Live-Chat und das Telefonieren zwischen Big Daddy und Baby Doll bekommt eine Intensität mit Gänsehautcharakter. Tristan Jorde in der Rolle des Pädophilen bleibt jede Sekunde glaubhaft und hält die Spannung am Kochen. Seine verführerische Stimme wirkt in keinem Moment aufgesetzt, seine inneren Gedankenabläufe sind quasi zu erfühlen… (Originalkritik auf kulturwoche.at)

Falter 49/07, 5.12.07
…in raschen Szenenfolgen und einer beeindruckenden Ensembleleistung…

Kurier, 5.12.07 (Höchstwertung)
…sehr berührend…

Eine Produktion von Theater Foxfire und Dschungel Wien
Regie und Konzept: Corinne Eckenstein

Bühne/Licht: Andreas Pamperl; Kostüme: Beatrice Radlinger; Musik: Sue-Alice Okukubo; Video/Fotos: Rainer Berson

es spielen:
Alma Hasun, Julia Köhler, Tristan Jorde, Cornelius Edlefsen, Felix Alexander Rank, Charly Vozenilek
auf Video: Helmut Berger, Cornelia Köndgen, Daniela Nitsch

INHALT

Ilai und Max Berger leben mit ihrer Freundin Didi zusammen in der Wohnung, der meist abwesenden Eltern. Kontakt haben sie zu ihren Eltern nur per Telefon oder Videositzungen. Nur selten verlassen sie die Wohnung und suchen stattdessen nach echten Gefühlen im Internet. Sie bereiten eine Website zum Thema Angst vor. Material dafür sind Filmaufnahmen von Menschen, die sie in ihre Wohnung locken, um ihnen dort Angst einzujagen. Immer mehr verstricken sie sich in Internet, Drogen und erfundenen Identitäten. Gefährlich wird es, wo die virtuelle Welt der Realität und verdrängten Erinnerungen sich nahe kommen.
Jugendliche kommunizieren heute zunehmend über Wege, die Erwachsenen fremd sind und die sich deren Aufsicht komplett entziehen. Durch die zunehmende Technisierung der Welt hat sich nicht nur eine neue Jugendsprache, sondern sogar eine neue jugendtypische Wahrnehmungsform entwickelt. Sie sind weder Jugend-Gang noch Aufbegehrende. Ihre Rebellion tritt nicht als Auflehnung gegen die Gesellschaft und deren Ordnung zu Tage, sie findet überhaupt nicht statt: Der Rückzug in ihre eigene Welt geschieht stillschweigend. Unbeobachtet verschwinden sie von der Bildfläche des alltäglichen Lebens. Sie halten sich in einem Dunkelbereich auf, in dem sie alle verlockenden und finsteren Seiten ihrer ungezähmten Natur entfalten können – sie sind wahre «Kinder der Nacht».

weitere Informationen:

Theater Foxfire



DER TOD UND DAS MÄDCHEN (UA 1991, London)
von Ariel Dorfman (*1942, Argentina)
Tristan Jorde in der Rolle des Arztes und möglichen Folterers Dr. Roberto Miranda

Der Tod und das Maedchen - copyright Natalie Neumann  Der Tod und das Maedchen - copyright Natalie Neumann Der Tod und das Maedchen - copyright Natalie Neumann

dazu die Kritik in "kulturwoche.at" (Evelyn Blumenau, 24.2.2009)
"...Sprachlich agieren alle Akteur/innen ganz ausgezeichnet, auch zeigen sie viel Körpereinsatz. ... Tristan Jorde, in der Rolle des Arztes Roberto, zeigt ein vielschichtigeres Spiel, und gibt seiner Figur eine interessante Zwiespältigkeit. "

zum Text der Original Kritik in "kulturwoche.at"

Première:
Donnerstag, 19. Februar 2009, Beginn 19h30
weitere Vorstellungen: 20. - 26. Februar 2009, täglich, Beginn 19h30

Ort:
Schubert Theater
9., Währinger Straße 46

Kartenreservierungen und Informationen:
Tel.: 0676 / 443 48 60

oder auf http://www.schuberttheater.at/


Inhalt:
"Der Tod und das Mädchen" spielt in einem nicht näher bekannten Land, das nach einer langen Zeit der Diktatur wieder demokratisch regiert wird. In einem Haus am Meer treffen drei Personen aufeinander: Der Rechtsanwalt Gerardo ist gerade von der Regierung zum Vorsitzenden eines Ausschusses ernannt worden, der Folterungen während der Diktatur untersuchen soll. Paulina, seine Frau, ist ein Opfer dieser Folterungen gewesen. Rein zufällig bekommen sie Besuch von einem Dritten: dem Arzt Roberto, an dessen Stimme Paulina ihren Folterknecht zu erkennen meint. Gegen den Willen ihres Mannes überwältigt sie den Gast, fesselt und bedroht ihn mit einer Waffe, um dadurch ein vollständiges Geständnis von dem Mann, der sie damals quälte und vergewaltigte, zu erzwingen.

Das Stück diente als Vorlage für Roman Polanskis Film "Death and the Maiden" (1994) mit Sigourney Weaver, Stuart Wilson und Ben Kingsley

Regie: Adnan Taha
Mit: Barbara Macheiner, Christoph Hackenberg und Tristan Jorde



"Inzwischen, du gehst..."

smitten - skizzen urbanen alltags - performance "inzwischen, du gehst..."

Performance von Claudia Wagner

Bühne: Julia Weider
Musik: Nik Bärtsch /Ronin
Text: Elias Canetti

 mit: Tristan Jorde (Sprecher), Christian Giljum, Barbara Krepcik, Martha Sanchia und Claudia Wagner

Ein Stück über Masse und Einsamkeit, Gemeinschaft und Isolation, Mitgerissen-Sein und Dagegen-Schwimmen. Wie ein kollektiver Körper agieren die PerformerInnen in einem stetig sich verändernden Raum. Durch Wiederholung und zeitlich variable Strukturen wird das reduzierte Bewegungsmaterial verdichtet, rhythmisch ineinander verzahnt, gedehnt und überlagert. Urbanität, Massenge-sellschaft und Anonymität sind der Boden, auf dem die beklemmend bis lustvollen Bilder entstehen, von der Illusion der Gemeinschaft bis zum Konstrukt der Individualität.

Die bilderreiche und wortgewaltige Sprache Elias Canettis, derer er sich in seinem anthropologischen Hauptwerk „Masse und Macht“ bedient, beschreibt grundlegende Phänomene menschlichen Sozialverhaltens und ist gleichzeitig von einer bestechenden Poesie, die ihresgleichen sucht. Wie auf einer kollossalen Bühne lässt Canetti die Menschen agieren und fungiert selbst dabei als kühler Beobachter. Die Präzision und Klarheit, mit der der Nobelpreisträger Phänomene extremster Grausamkeit ebenso wie Momente größter Lust beschreibt, entbehrt jeglicher moralischer Wertung und macht „Masse und Macht“ gerade dadurch zu einem Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts.

...im Rahmen von "smitten. Skizzen urbanen Alltags"

zusammen mit Videos von Julia Weider und Zeichnungen von Hannes Gröblacher.
Ein Abend. drei KünstlerInnen. drei Sparten

Termine: 

Mittwoch, 5. November 2008, 20h30
Freitag, 7. November 2008, 20h30
Samstag, 8. November 2008, 20h30

Ort:
3Raum Theater
Beatrixgasse 11
1030 Wien



Zeitlos Schön

eine Produktion von THEARTE unter der künstlerischen Leitung von Helmut Berger
in der 6. Folge der Theater Soap, "Leben und Sterben":
Tristan Jorde in der Gastrolle als verschollen geglaubter Patriarch Hubertus von Steinach-Waldburg


Idee & Regie | Yvonne Zahn    Buch | Reinhold Stumpf     Bühne | Andreas Mathes    Kostüm | Elke Tscheliesnig        Musik | Wolfgang Köck     Licht/Ton | Roman Harrer , Helmut Kahlert
Regieassistenz | Tina Turnheim    Foto | Theresa Rauter    Video | Günter Grassl    Kommunikation | Petra Brunner & Andreas Klammer

Künstlerische Leitung | Helmut Berger    Produktion | Alexandra Hutter
Es spielen: Gloria Dürnberger, Felix Alexander Rank, Markus Schöttl, Brigitte Soucek & Tristan Jorde

Gefördert von der Stadt Wien MA7

Termine der 6. Folge:
Di 28.10. 2008, 19h25 im echoraum
Sechshauser Straße 66, 1150 Wien
 
Mi 29.10. 2008, 19h25 im Dschungel Wien
Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Sa 1.11. 2008, 19h25 im 3Raum Theater

Beatrixgasse 11, 1030 Wien
 
So 2.11. 2008, alle 6 Folgen zusammen ab 12h25 (Folge 6 ca. ab 17h30) im 3Raum Theater
Beatrixgasse 11, 1030 Wien
 


DER ARTIST IM MOMENT SEINES ABSTURZES
Österreichische Erstaufführung
(UA 1991 Kassel, Neufassung 1994)
von Dieter Forte
Tristan Jorde in der Rolle als Schauspieler und - Stück im Stück - emigrierter Schriftsteller auf der Flucht

 copyright Foto Palffy, 2008 copyright Foto Palffy, 2008copyright Foto Palffy, 2008copyright Foto Palffy, 2008

Première: Montag, 7. April 2008, Beginn 20h
weitere Vorstellungen: 8. - 19. April 2008, jeweils Dienstag bis Samstag, Beginn 20h

Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46

Kartenreservierungen und Informationen:
Tel.: (01) 713 04 60 - 60
oder auf http://www.theaterspielraum.at/

Kritiken:
Lena Fürnkranz im Online Magazin "fm5.at"
"…
Tristan Jordes Verkörperung des verzweifelten Autors verblüfft genauso wie seine routinierte Wandlung zum motivierten Schauspieler..."

Über Autor und Stück:

Ein Stück im Stück. Schauspieler spielt Schauspieler spielt einen -offenbar auf historischen Fakten beruhendes- Emigranten.
Das fremde, gespielte Schicksal im Exil zwingt zur Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Leben und Schaffen.
Ist gerade das Theater noch ein utopischer Ort für sinnhafte Gestaltung?
Schaffenskrisen des Künstlers und der Kampf um die nackte Existenz.
Ein Kammerspiel über Emigration - und über die Verantwortung von Kunst und Theater angesichts von politischen und gesellschaftlichen Wirklichkeiten.

Dieter Forte, Jahrgang 1935 hatte als Dramatiker mit "Martin Luther & Thomas Münzer oder die Einführung der Buchhaltung" einen Welterfolg.
Seine vielfach ausgezeichnete Romantrilogie "Das Haus auf meinen Schultern" ist
als Epos des 20. Jahrhunderts ein literarischer Markstein.
In "Der Artist im Moment seines Absturzes" zeichnet Forte seine EmigrantInnen mit Motiven aus Leben und Sterben des Philosophen Walter Benjamin.

Mit Tristan Jorde und Nicole Metzger

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Raum: Harald Ruppert
Kostüm: Anna Pollack

DARKSITE (entstanden 2002)
von Edna Mazya
Tristan Jorde in der Rolle als "Big Daddy"

Premiere 28. November 2007, 18h30 (Österreichische Erstaufführung)
weiters:

Vorstellungen: vom 28.11 - 8.12.07 (tägl. außer So)

sowie 22. Jänner 19h30 und 23. - 25. Jänner 2008, jeweils um 10h und um 19h30
im DSCHUNGEL WIEN , Museumsquartier, Museumsplatz 1, 1070 Wien

Eine Produktion von Theater Foxfire und Dschungel Wien unter der Regie von Corinne Eckenstein

Bühne/Licht: Andreas Pamperl; Kostüme: Beatrice Radlinger; Musik: Sue-Alice Okukubo; Video/Fotos: Rainer Berson

es spielen:
Alma Hasun, Julia Köhler, Tristan Jorde, Cornelius Edlefsen, Felix Alexander Rank, Charly Vozenilek
auf Video: Helmut Berger, Cornelia Köndgen, Daniela Nitsch


Georg Büchners dramatisches Fragment „WOYZECK“ (ca. 1836)

copyright Foto Palffycopyright Foto Palffycopyright Foto Palffycopyright Foto Palffy

Tristan Jorde in der Rolle ausgebeuteten Frühproletariers Friedrich Johann Franz Woyzeck

Termine:

Wegen großen Erfolgs (insgesamt über 1800 ZuseherInnen!) - Wiederaufnahme!
Dienstag 15. - Donnerstag 17. Mai 2007
Dienstag 22. - Samstag 26. Mai 2007
Dienstag 5. - Donnerstag 7. Juni 2007
jeweils Beginn 20h

Bisher:
Montag 19. Februar 2007 (Premiere)
20. Februar bis 24. März 2007,
jeweils Dienstag bis Samstag 20 Uhr

Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46

Kartenreservierungen und Informationen:
Tel.: (01) 713 04 60
oder auf http://www.theaterspielraum.at/

Das Stück:
Mit Woyzeck, so Elias Canetti, sei Büchner. “der vollkommenste Umsturz in der Literatur gelungen: die Entdeckung des Geringen”. In der Figur Woyzecks betritt der Arme, der als Soldat und Bediensteter zu wissenschaftlicher Demonstrationen missbraucht wird, und der Kranke, von Wahnvorstellungen Gehetzte, die Bühne.

Der einfache Soldat Woyzeck wird in einen ausweglosen Strudel aus Unterdrückung, Ausbeutung und Verhöhnung getrieben. Einige Zeit gibt ihm seine Geliebte, die lustvolle Marie, und ihr gemeinsames uneheliches Kind den nötigen Halt. Doch die Ereignisse überstürzen sich und Woyzeck verliert jegliche Perspektive des bürgerlichen Lebens. "Es muss was Schönes sein um die Tugend, Herr Hauptmann! Aber ich bin ein armer Kerl!"

Mit Tristan Jorde (Woyzeck), Eszter Hollosi (Marie), Klaus Uhlich, Josch Russo, Harald Ruppert, Daniela Ilian

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Kostüm: Martina Berger

Kritiken:
in der Wiener Zeitung vom 21.2.2007 schreibt Edwin Baumgartner:
"...ein bizarrer Alptraum..."
"...dessen verschlungene Gänge tief in die Abgründe der menschlichen Seele
führen..."
"...wobei...Tristan Jorde als gehetzter Woyzeck im Gedächtnis bleibt..."
"...bizarr - zum Weiterdenken..."

im online Magazin "fm5.at", Ausgabe Februar 2007 schreibt Lena Fürnkranz:
" „Woyzeck“ ist eine wunderbare Inszenierung des Georg Büchner Klassikers,
..., was vor allem Tristan Jordes Darstellung des Woyzeck zu verdanken ist."

BILANZ von Árpád Göncz (1990)

    copyright Foto Palffy     copyright Foto Palffy   

   Tristan Jorde in der Rolle des Mannes, der in der Folge des ungarischen Volksaufstands von 1956 von seiner jugendlichen Revolutionsliebe getrennt wird. Und diese Frau nach zwanzig Jahren zum ersten mal wieder sieht.
Emigration trifft auf Ex-Häftling, Wohlstand auf Heimat ...und Liebe ist vergänglich.

mit 
Tristan Jorde (Mann)

Nicole Metzger (Frau)

Regie: Gerhard Werdeker  

Termine:
Montag 9. Oktober 2006 (Premiere)
10. bis 21. Oktober 2006,
jeweils Dienstag bis Samstag um 20 Uhr

Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46


Freikraft (2006)

Eine Science Fiction Tragödie
Eigenproduktion der Leistungsgruppe Rauschgefahr

Freikraft

Eine dramatische Revolution aus der nahen Zukunft
Energien werden knapp.
Eine interstellare Mission bricht auf. Permanenten Angriffen durch feindliche Konzerne ausgesetzt erreichen sie die Grenzen des Universums und die Grenzen des Seins.
Zur Entdeckung der Freikraft.

mit Tristan Jorde, Dorit Oitzinger, Manfred Sarközi u.a.


1. - 16. April 2006, jeweils 19h30
blackbox|act&fun, 1050 Wien

Georg Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ (1836)

Georg Büchner

Tristan Jorde in der Rolle des vertrottelt-absolutistischen Königs Peter vom Reiche Popo

Termine:
Montag 6. Februar (Premiere)
7. Februar bis 4. März 2006,
jeweils Dienstag bis Samstag 20 Uhr
Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46

Begeisterte Kritiken:

Franco Schedl in „www.events.at“ vom 7.2.2006:

...Tristan Jorde gewinnt dem alten Stereotyp eines degenerierten Machthabers neue Seiten ab....“

Florian Krenstetter in der „Kronen Zeitung“ vom 12.2.2006:

...das Ensemble- Tristan Jorde...absolut präsent. Zwei Stunden voll Intensität! Theater, das fesselt und in einigen Momenten sogar archaische Wucht zeigt.

Das Stück:

Ein grausames Märchen von Liebe, Tod und Anarchie: “Halt, pfui, der freie Wille steht da vorn ganz offen -“ Leonce vom Reiche Popo und Lena vom Reiche Pipi, einander gegen ihren Willen zur Ehe versprochen, begegnen einander in der Fremde und kehren als vermeintliche “lebende Automaten” in einer Utopie der Liebe an den Hof König Peters zurück, der sich seinerseits krampfhaft an sein Volk zu erinnern zwingt: “Der Mensch muss denken, und ich muss für meine Untertanen denken, denn sie denken nicht, sie denken nicht!”

“Eine traumlose Realität wäre für Büchner ein ebenso tiefer Schrecken wie ein Leben ohne Schlaf. So gehört “Leonce und Lena” wie Schlaf und Traum zu Büchners Welt und zu unserer Welt und ist doch nicht, wie Schlaf und Traum, von dieser Welt. Die Wirklichkeit wird für eine Weile aufgehoben, doch ohne dass man sie vergesse könnte.” Ernst Johann

Mit Andreas Bettinger, Michael Born, Tristan Jorde (König Peter), Astrid Lamprecht, Leila Müller, Andreas Semprich, Michael Schuberth, Abraham Thill

Inszenierung: Leo Krischke

Bühne und Kostüm: Anna Pollack


Fritz Kortners „Donauwellen“ (UA: 1949, Kammerspiele München)

Tristan Jorde spielt den wendig-wienerisch-weinerlichen Friseur Alois Duffeck

Begeisterte Kritiken:

Helene Kurz in der „Wiener Zeitung“ vom 11.11.2005:

...Mit Witz und Fantasie spielt Tristan Jorde den egoistischen Mitläufer Duffek, der die Kunst der individuellen Anpassung perfekt beherrscht....“

--- Zur Originalkritik der Wiener Zeitung ---

Franco Schedl auf „events.at“ vom 11.11.2005

...Tristan Jorde porträtiert den Haarkünstler auf hinreißend volksnah-wahre Weise...“...

--- Zur Originalkritik auf „events.at“ ---

Termine:
8. November  - 3. Dezember 2005,
jeweils Dienstag bis Samstag, Beginn 19h30
Ort:
Theater Spielraum, (ehem. Erika-Kino)
7., Kaiserstraße 46

mit Tristan Jorde, Nicole Metzger, Anna Nowak, Stefan Pohl, Hans Raifseis, Harald Ruppert, Markus Weiss, Vitus Wieser

Inszenierung & Raum: Harald Ruppert
Kostüme: Martina Berger

Das Stück:

Zum Abschluss des Gedenkjahres 2005 gibt der „Theater Spielraum“ eine selten gespielte Charakterkomödie, ein Stück des legendären österreichischen Schauspielers und Regisseurs Fritz Kortner, das unmittelbar nach Kriegsende entstanden ist:
Wien im April/Mai 1945. Der Friseur Alois Duffeck sitzt in seinem "arisierten" Frisiersalon und fürchtet sich - vor den Russen, vor den Amerikanern, vor den Deutschen, vor dem Kriegsende und der Zonenaufteilung durch die Aliierten. Jedem Herren will er dienen und vor allem sein Geschäft behalten, das er womöglich den jüdischen Besitzern zurückgeben muss. Duffeck ist ein typisch wienerischer Charakter, ein Gegen-Bockerer: wendig und wandelbar, verschmitzt und feige, verbindlich und gefährlich, Herr Alois als ein anderer Herr Karl: Was ich mitmach wegen dem bisserl Mitmachen!“


ASTORIA
von Jura Soyfer (1937)

copyright Foto Palffy  copyright Foto Palffy  copyright Foto Palffy

mit Peter Dutz, Leila Müller, Hertha Pachl, Peter Pausz, Stefan Pohl, Christian Rajchl, Sara Zangeneh
und als Protagonist und Landstreicher Kilian Hupka:
Tristan Jorde

copyright Foto Palffy copyright Foto Palffy  copyright Foto Palffy

Abbildungen: Foto Palffy

21. April 2005 (Premiere)
& 22. April bis 28. Mai,
jeweils Dienstag bis Samstag, 20 h

im Theater Spielraum, 1070 Wien, Kaiserstraße 46

Inhalt:

Der Landstreicher Kilian Hupka erfindet den Staat ASTORIA, den eine amerikanische Gräfin dem Gatten zum Geburtstag schenken will. Dass dieser Staat nicht real existiert, stört bald niemanden mehr: ASTORIA besitzt zwar kein Land, aber dafür gibt es dort auch keine Arbeitslosen, keine Kriminalität, kein Unglück...und wird so zum Ort der Sehnsucht für die Armen und Heimatlosen.

Jetzt wird es für Hupka eng: durch rigide Einreisebestimmungen muss die Flut der Visaanträge gestoppt werden. Denn Geschäfte kann man auch mit einem fiktiven Staat machen. Und die Heimat? Hat die irgendetwas mit Staat zu tun?

Jura Soyfer, 1939 im KZ Buchenwald gestorben, war ein großes Talent der österreichischen Literatur. In bester Volkstheatertradition schuf er, an Karl Kraus geschult, mit Astoria sein vielschichtigstes Kabarettstück. Mit dieser Neuinszenierung vor 10 Jahren war das Stück zuletzt in Wien zu sehen leistet das Theater SPIELRAUM auf seine Weise einen Beitrag zum "Gedenkjahr 2005" und den geplanten Feierlichkeiten.

Inszenierung: Gerhard Werdeker
Musik: Charly Horky
Bühne: Robert Notsch
Kostüme: Martina Berger


SEX CELLS - über den Mangel an Entspannung (2003)

eine Gefängniskomödie

Sex Cells Ensemble - Leistungsgruppe Rauschgefahr

Eigenproduktion der Leistungsgruppe Rauschgefahr

Eine Geschichte aus dem gnadenlosen Gefängnisalltag. Ein Weg durch die Hölle des Vollzugs. Ein Abgrund aus Strafe, Unterdrückung und Entspannung. Hochkriminelle Insassinnen, beinharte Wärterinnen und sanfte Wärter, eine sadistische Direktorin, ein geschlechtsneutraler Hausmeister. Neue kommen und werden brutal eingepasst ins herrschende System.
Doch Druck erzeugt Gegendruck. Und die Anführerin der Verbrecherinnen hat einen Plan.
Eine Anleitung zum Gefängnisausbruch. Ein Plädoyer für hemmungslose Körperlichkeit. Ein Weg aus der Hölle.

mit:
Tristan Jorde, Dorit Oitzinger, Julia Koch, Vitus Wieser, Manfred Sarközi, Sabine Kunz, Otwin Biernat, Helmut Kittinger, Johanna Wieser-Linhart, Karoline Gans, Ingrid Hocke, Mario Kollross, Dani Vlcek, Elisabeth Leitner, Petra Kölbl, u.a.

31 Vorstellungen von September 2003 bis April 2007
u.a. im Theater Tribüne Landtmann, in der Justizanstalt Simmering, Bezirksamt Margareten und im Theater blackbox

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